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Photovoltaik Einspeisevergütung

Die Höhe der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen ist durch das Erneuerbare EnergienErneuerbare Energien
Was bedeudet alternative Energien? -> Lexikoneintrag
Gesetz (EEG) festgelegt und somit staatlich garantiert und gesetzlich verankert. Eine rückwirkende Änderung ist laut erneuerbare Energienerneuerbare Energien
Was bedeudet alternative Energien? -> Lexikoneintrag
Gesetz (EEG) nicht möglich.

Die Einspeisevergütung zahlt der zuständige Netzbetreiber an den Photovoltaikbetreiber. Für jede eingespeiste KWh erhält der Photovoltaikbetreiber die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme und Einspeisung gültige Einspeisevergütung.

Abhängig von der Installationsart und der Anlagengröße gibt es verschiedene Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen. Die unten aufgeführten Tabellen sollen Ihnen einen Überblick über die Einspeisevergütungen bei 100%iger Einspeisung des gesamt erzeugten Solarstroms Ihrer PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
ins Stromnetz Ihres Netzbetreibers geben.

Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen am Gebäude bis 30 KW Leistung

Inbetriebnahme Einspeisevergütung Hinweis
01.01.2010 - 30.06.2010 39,14 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.07.2010 - 31.09.2010 34,05 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.10.2010 - 31.12.2010 33,03 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.01.2011 - 31.12.2011 30,06 Cent je kWh* * (dynamische Degression)

Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen am Gebäude bis 100 KW Leistung

Inbetriebnahme Einspeisevergütung Hinweis
01.01.2010 - 30.06.2010 37,23 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.07.2010 - 31.09.2010 32,39 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.10.2010 - 31.12.2010 31,42 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.01.2011 - 31.12.2011 28,59 Cent je kWh* * (dynamische Degression)

Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen am Gebäude bis 1000 KW Leistung

Inbetriebnahme Einspeisevergütung Hinweis
01.01.2010 - 30.06.2010 35,23 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.07.2010 - 31.09.2010 30,65 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.10.2010 - 31.12.2010 29,73 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.01.2011 - 31.12.2011 27,05 Cent je kWh* * (dynamische Degression)

Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen am Gebäude über 1000 KW Leistung

Inbetriebnahme Einspeisevergütung Hinweis
01.01.2010 - 30.06.2010 29,37 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.07.2010 - 31.09.2010 25,55 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.10.2010 - 31.12.2010 24,79 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.01.2011 - 31.12.2011 22,55 Cent je kWh* * (dynamische Degression)

Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen auf Freiland- und Freiflächen

Inbetriebnahme Einspeisevergütung Hinweis
01.01.2010 - 30.06.2010 28,43 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.07.2010 - 31.09.2010 25,02 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.10.2010 - 31.12.2010 24,26 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.01.2011 - 31.12.2011 22,07 Cent je kWh* * (dynamische Degression)

Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen auf Konversionsflächen**

Inbetriebnahme Einspeisevergütung Hinweis
01.01.2010 - 30.06.2010 28,43 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.07.2010 - 31.09.2010 26,15 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.10.2010 - 31.12.2010 25,37 Cent je kWh * (dynamische Degression)
01.01.2011 - 31.12.2011 23,08 Cent je kWh* * (dynamische Degression)

Hinweise

* Die Degression ist auch hier abhängig von der an die deutsche Netzagentur angemeldete Gesamtleistung der Photovoltaikanlagen des Vorjahres in Deutschland. Liegt die Gesamtleistung über 3000 MW steigt die Degreession um 1 Prozent. Liegt sie jedoch unter 2000 MW angemeldete Gesamtleistung wird die Degression um 1 Prozent gekürzt. Zu erwarten ist eine Gesamtleistung von über 3000 MW.

** Konversionflächen sind z.B. alte Militärgelände, Industriegelände, Stillgelegte Fabriken, Deponien, Mülldepomien. Freilandflächen an Gleisabschnitten der Bahn und an Autobahnen.



Beispiel für eine 6,5 KWp Photovoltaikanlage

Daten der PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
:

  1. Anlagengröße: 6,5KWp
  2. Standortbedingt: 900KWh/KWp
  3. Anlagenausrichtung: Süd
  4. Anlagenneigung: 35°
  5. Anlagenart Aufdach: Einspeisevergütung = 0,3405€/KWh
  6. Inbetriebnahme: 01.08.2010

 

Berechnung des jährlichen Ertrags:

6,5KWp * 900KWh/KWp * 0,3405€/KWh = 1991,93€

Der jährliche Ertrag liegt bei 1991,93€

 

Beispiel für eine 536 KWp Photovoltaikanlage

Daten der PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
:

  1. Anlagengröße: 536KWp
  2. Standortbedingt: 900KWh/KWp
  3. Anlagenausrichtung: Süd
  4. Anlagenneigung: 35°
  5. Anlagenart Aufdach: Einspeisevergütung = Gestaffelt entsprechend der Vergütungsklassen
  6. Inbetriebnahme: 01.08.2010

 

Berechnung entsprechend der Vergütungsklassen:

(30KWp * 0,3405€/KWh + 70KWp * 0,3239€/KWh + 436KWp * 0,3065€/KWh)/536KWp =

0,3106€/KWh

 

Berechnung des jährlichen Ertrags:

536KWp * 900KWh/KWp * 0,3106€/KWh = 149869,8€

Der jährliche Ertrag liegt bei 149869,8€

 

Photovoltaik Einspeisevergütung ab dem 21. Jahr

Strompreisentwicklung
Strompreisentwicklung mit 6% Inflation

Ist die Festschreibung der Einspeisevergütung nach 20 Jahren abgelaufen, richtet sich die Höhe der Vergütung im 21. Jahr an den dann aktuellen Strompreis der Stromanbieter / Netzbetreiber. Schätzungen und Hochrechnungen aus vergangen Jahrzehnten gehen von einer jährlichen Energiepreissteigerungsrate von 4-8% aus. Bei der Annahme einer mittleren Teuerungsrate von 6% ergibt sich, ausgehend von einem Endverbraucherpreis von 0,20€ in 20 Jahren ein Endkundenstrompreis von cirka 0,60€. Der Börsenpreis für Solarstrom wird, ausgehend vom derzeitigen Börsenpreises von ca. 0,08€, in 20 Jahren cirka 0,28€ betragen.

Die tatsächliche Einspeisevergütung wird eine Mischung zwischen diesen Werten sein, da der Betreiber einer Photovoltaikanlagen einen Teil der erzeugten Strommenge selbst verbrauchen kann und nach dem EEG-Zeitraum anfänglich bei rund 0,35€/kWh liegen mit weiter steigender Tendenz.

Bleiben Photovoltaikanlagen trotz der Degression eine lukrative Investition?

Diese Frage kann man mit ruhigem Gewissen bejahen. Die zusätliche Degression (Dämpfung) der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen im July 2010 resultiert aussschliesslich vom Erfolg der PhotovoltaikPhotovoltaik
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besonders in Deutschland, aber auch weltweit. Deutschland war und ist Weltmeister im Photovoltaikranking. Wie so oft haben die deutschen und  internationalen Techniken und Subventionsmodelle hier Anlass zur Kopie, Wachstum und Verbreitung dieses Wirtschafts- und Industriezweiges geführt.  

Hohe Renditen und die dadurch resultierende hohe Nachfrage nach diesem (noch) Subventionsgeschäft haben in den letzten Jahren der Solarindustrie ordentliche Gewinne und kräftigen Umsatz beschert. Produktionssteigerungen, langfristige Lieferverträge, Outsourcing, Optimierungen  in der Herstellung und innovative Neu- und Weiterentwicklungen von Photovoltaikmodulen und Montagesystemen tragen zu Kostensenkungen und somit letztendlich zu günstigeren Anschaffungspreisen der Photovoltaikanlagen bei.

Da ein Markt bekanntlich aus Angebot und Nachfrage besteht, wird Aufgrund der hohen Nachfrage das Produkt "PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
", genau wie in den vergangenen Jahren, auch in den kommenden Jahren stetig günstiger werden. Die Rendite für Photovoltaikanlagenbetreiber wird auch in Zukunft gesichert sein. Gewinn mit Solarstrom zu erwirtschaften wird auch zukünftig die Triebfeder eines jeden Solarstromproduzenten sein.  Unabhängig  ob  gewerbliche Solarparks, Gewerbekunden (Firmenbesitzer jeder Branche) oder Privathaushalte. Solarstromproduzenten gehen wie alle Unternehmer ein unternehmerisches Risiko ein, das belohnt  werden muss.

Fast alle weltweit produzierende Firmen der Solarbranche warten mit deutlichen Produktions - und somit Umsatzsteigerungen auf, was eine Senkung der Anschaffungkosten einer PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
zur Folge hat. Demzufolge ist eine Angleichung der Einspeisevergütung an den Strompreis  der Energiekonzerne ebenfalls eine richtige und logische Konsequenz.

Ebenfalls zu berücksichten ist die heimische Wertschöpfung, das stetige Wachstum an Arbeitsplätzen in der Solarbranche und der Ausbau des Klimaschutzes.

Die Erweiterung des EEG, seit 2009 in Kraft getreten und durch die EEG Novelle 07/2010 erweitert, zur Vergütung von eigenverbrauchten Solarstrom aus Photovoltaikanlagen wird ebenfalls Ihren Teil zum Wachstum der Solarbranche beitragen.

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