InformationenSie sind hier: PHOTOVOLTAIK / Photovoltaik netzgekoppelt
Diese Webseite weiterempfehlen

Photovoltaik netzgekoppelt Animation / Beschreibung

Die folgende Animation zeigt Ihnen die Funktionsweise einer netzgekoppelten PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
. Animation durch klick starten.

Beschreibung der Funktionsweise einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage

Bei Photovoltaikanlagen werden die Sonnenstrahlen direkt in elektrische Energie umgewandelt.

1. Die Solarmodule fangen die Lichtwellen der Sonnenstrahlen auf und wandeln  diese in Gleichstrom um. Die Photonen des Lichts sorgen dafür, dass zwischen zwei unterschiedlich geladenen Halbleitern Strom fließt. Der so genannte Photostrom. Die Solarmodule können seriell, parallel oder aus einer Kombination von beiden miteinander verbunden werden.

2. Der erzeugte Gleichstrom fließt zum Wechselrichter. Der Wechselrichter transformiert den Gleichstrom in Wechselstrom um. Dies ist notwendig, da die Stromnetze der Netzbetreiber mit Wechselstrom gespeist werden. Je nach Anlagengröße und Anlagenaufbau sind ein oder mehrere Wechselrichter notwendig. Am Wechselrichter kann man den erzeugten Strom der PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
mittels eines Displays ablesen.

Moderne Wechselrichter bieten PC-Interfaces, Internetschnittstellen oder ein Mobilfunkgerät mit dem man den produzierten Strom, respektive die PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
überwachen kann. Somit können Anlagenfehler schnell entdeckt und behoben werden. Zusätzlich hat der Wechselrichter die Aufgabe den Netzanschluss der PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
zu überwachen und bei einem Stromausfall die PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage
Was bedeudet Photovoltaikanlage? -> Lexikoneintrag
innerhalb von Millisekunden vom Stromnetz zu trennen.

3. Das Netzeinspeisegerät leitet den erzeugten Wechselstrom durch den Einspeisezähler. Netzeinspeisegeräte sind für den Innen- und Außenbereich geeignet.

4. Der Einspeisezähler zählt den erzeugten Strom der nun ins Stromnetz des Netzbetreibers eingespeist und verkauft wird. Das Erneuerbare EnergienErneuerbare Energien
Was bedeudet alternative Energien? -> Lexikoneintrag
Gesetzes EEG in Deutschland schreibt bei netzgekoppelten Photovoltaikanlagen einem Einspeisezähler vor. In der Regel befindet sich der Einspeisezähler neben dem Verbrauchzähler für bezogenen Strom des Netzbetreibers.

Die Stromführende Leitung für den produzierten Strom ist die gleiche Leitung wie die des Bezugsstroms. Der Einspeisezähler genau wie der Bezugszähler ist das Eigentum des Netzbetreibers. Jährliche Gebühr des Einspeisezählers - 25€ bis 35 €.

Der Einspeisevertrag den jeder Anlagenbetreiber mit dem entsprechenden Netzbetreiber schließt, regelt den Abrechnungsmodus. Netzbetreiber und Stromanbieter können dabei unterschiedlich sein. Der Stromanbieter spielt dabei keine Rolle.

Beispiel: Die Stadtwerke Düsseldorf ist der Netzbetreiber, aber ich beziehe meinen Strom vom Stromanbieter Yellow. Der Einspeisevertrag wird in diesem Fall mit den Stadtwerken Düsseldorf geschlossen.

Interessant wird es erst, wenn zum einen mit Hilfe der erneuerbaren Energien die Brennstoffzelle (Brennstoffzellenakkus) produziert und zum anderen die solare Wasserstoffproduktion über Elektrolyse mittels grünem Strom erzeugt werden kann. Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten mittels PhotovoltaikPhotovoltaik
Was bedeudet Photovoltaik? -> Lexikoneintrag
ist heute schon möglich. Die Ökobilanz solcher Verfahren fällt gegenwärtig noch sehr schlecht aus.

Bookmarks